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Karate

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Vorbereitungszeit

Wenn ich Karateka werden möchte, gehe ich folgenden Weg:

1.Besuch des Trainings zu den Trainingszeiten.
2.Wenn ich gleich mitmachen möchte, benötige ich zu Anfang nur einen Jogging- Trainingsanzug.
3.Ich stelle mich bei dem jeweiligen Trainer vor.
4.Wenn mit das Karatetraining gefällt, kann ich 4 Wochen unverbindlich probetrainieren.
5.Nach dieser Zeit fordere ich beim Trainer ein Eintrittsformular an (kann auch runtergeladen werden).
6.Das ausgefüllte Formular gebe ich dem Trainer zurück oder auf der Geschäftsstelle SC Condor ab.
7.Dem Eintrittsformular lege ich ein Passfoto bei (für die Ausstellung des DKV Ausweises).
8.Die Anmeldung beim DKV und Ausstellung des Karateausweises übernimmt die Spartenleitung.
9.Wenn ich immer fleißig trainiert habe, kann ich ein Gurtprüfung machen.
10.Prüfungen sollten nur auf Empfehlung der Übungsleiter in Angriff genommen werden!
11.Vorbereitungszeiten muss ich auf jeden Fall einhalten.

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...aus der DKV-Homepage, Dachverband für Karate in Deutschland

KARATE - Ursprung und Philosophie

Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwas 500 Jahre n.Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen  Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur  Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbst- findung und Selbsterfahrung. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang  dieses Jahrhunderts ent- stand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk.
Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider. Übersetzt bedeutet "Karate-Do" soviel wie "der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen Sinn heißt das: der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist  leer. Das "Kara" (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können.
Im Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederla- ge sind das eigentliche Ziel, sondern die  Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle.
 

KARATE - ein Sport für Körper und Geist

Karate wird leider oftmals gleichgesetzt mit Bretterzerschlagen. Dieses  Vorurteil entstammt öffentlichen Schauvorführungen, die auf  Publikumswirksamkeit abzielen und Karate zur zirkusreifen Artistik erklären. In Wirklichkeit ist Karate jedoch alles andere als ein Sport für Selbstdarsteller. Im Training und Wettkampf werden Fuß- und Fauststöße vor dem Auftreten abgestoppt. Voraussetzung dafür ist  Selbstdisziplin, Verantwortungsbewußtsein gegenüber dem Partner und natürlich eine gute Körperbeherrschung, die im Kihon (Grundschule) systematisch aufgebaut wird. Aufgrund seiner vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ideal als Ausgleich zu den Anforderungen  des Alltags: Der Karateka trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Das macht fit! Mit Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation steigert er seine Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.
 

KARATE - eine moderne und wirksame Selbstverteidigung

Viele Karateka üben ihren Sport aus, um sich im Notfall selbst verteidigen zu können. Und tatsächlich ist Karate eine wirksame und praktikable Verteidigungsart. Kraft und körperliche Statur spielen in der  Karate-Selbstverteidigung nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind  Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gelassenheit. Nur wer bei einem Angriff nicht in Panik gerät, kann sich sinnvoll verteidigen. Deshalb vermitteln spezielle Lehrgänge neben technischen Fertigkeiten auch die psychologischen Komponenten der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung.
Diese Aspekte machen Karate-Selbstverteidigung insbesondere für Frauen und Mädchen interessant.
 

KARATE - ein Sport für uns alle

Ob Ausgleichssport, allgemeine Fitness oder Selbstverteidigung, Karate eröffnet allen Altersgruppen und Interessenlagen ein breites sportliches Betätigungsfeld.
Karate ist nicht nur spannend für alt und jung.  Durch die Vielseitigkeit fördert Karate Gesundheit und Wohlbefinden.  Auch deshalb haben sich viele junge und ältere Menschen für diesen Sport entschieden. In den meisten Vereinen gibt es Anfängerkurse, die den  Einstieg leicht machen: Stufe um Stufe wachsen Geschicklichkeit und  Leistungsvermögen. Die farbigen Gürtel der Budosportarten sind dabei Hilfe und Ansporn.
 

KARATE - Wettkampf und Tradition

Im Karate werden grundsätzlich zwei Wettkampfdisziplinen unterschieden: Beim "Kumite" (Freikampf) stehen sich zwei Karateka auf einer  Kampffläche gegenüber und versuchen, wertbare Stoß- Schlag- und  Tritttechniken anzubringen. Die Kriterien sind so gehalten, daß Verletzungen der Kampfpartner ausgeschlossen sind: wer sich nicht daran  hält, wird disqualifiziert!
Die Disziplin "Kata" ist eine Abfolge  genau festgelegter Angriffs- und Abwehrtechniken gegen mehrere imaginäre Gegner, die sich aus verschiedenen Richtungen nähern. Man unterscheidet rund 50 verschiedene Katas, deren Ästhetik im Einklang von Kampfgeist, Dynamik und Rhythmik liegen.
Manche Kata wurde über Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben und ist Zeuge der Tradition des Karate.
Jedem Vereinsmitglied ist die Teilnahme an Wettkämpfen und Turnieren freigestellt - ob im Kumite oder in der Kata, das entscheidet jeder  selbst!

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